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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen, 

fast genau vor einem Jahr, am 01. März 2020, trat das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft, das durch die Corona-Pandemie in der öffentlichen Wahrnehmung in den Hintergrund geraten ist. In dieser Zeit haben wir gemeinsam mit unseren landesweiten und regionalen Kooperationspartnern Angebote aufgebaut, um insbesondere Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland zu unterstützen.  

Wir geben in dieser Ausgabe von „vernetzt“ einen ersten Einblick in die RKF-Beratung in Freiburg und freuen uns vor allem über die Erfolgsgeschichte einer Fachkraft, die durch die Unterstützung der RKF in Karlsruhe, nach Deutschland einreisen konnte.

Ein Beispiel für ein gut funktionierendes Netzwerk zur Umsetzung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes gibt es in Mannheim. Die Abteilungsleiterin der dortigen Ausländerbehörde, Christiane Kruse-Michalowski gibt einen wertvollen Einblick in ihre Kooperation mit den Akteuren, zu denen auch die IQ Projekte zählen.  

Seit Januar ist unser Informationsportal „Fachkräfteeinwanderung Baden-Württemberg“ online, das wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern aufgebaut haben. Damit möchten wir insbesondere Unternehmen über das Thema informieren sowie Beratungsstellen vor Ort aufzeigen.  

Auch in den anderen Schwerpunkten geht unsere Arbeit weiter: Alle unsere Beratungsstellen sowie Qualifizierungsangebote werden wahr- und angenommen, über virtuelle Beratungs- und Qualifizierungsformen können wir unsere Zielgruppen gut erreichen.  

Da die Corona-Pandemie uns voraussichtlich noch eine Weile begleiten wird, werden wir, wie schon im letzten Jahr, für unsere Ratsuchenden und Partnern weiterhin flexible und kreative Angebote möglich machen.  

Bleiben Sie weiterhin gesund! 

Ihr Koordinations-Team des IQ Netzwerkes Baden-Württemberg

Inhalt

vernetzt mit: Christiane Kruse-Michalowski  
Stadt Mannheim, Abteilungsleitung Zuwanderung und Einbürgerung

Mit Inkrafttreten des Fachkräfteeinwander-ungsgesetzes zum 01.03.2020 erhielten die Ausländerbehörden als neue Aufgabe die Durchführung des beschleunigten Fachkräfteverfahrens. Dieses zielt darauf ab, Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland zu unterstützen. Die Ausländerbehörde koordiniert dabei als zentrale Schnittstelle das gesamte Verfahren einschließlich der erforderlichen Entscheidungen in Bezug auf das Aufenthaltsrecht, die Zulassung zum Arbeitsmarkt, die Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen und sonstige notwendige behördliche Erlaubnisse. Das gesamte Verfahren wird damit für alle Beteiligten transparent, effektiver und deutlich verkürzt. 

Von Anfang an verzeichneten wir bei der Ausländerbehörde in Mannheim viele Anfragen und einen großen Beratungsbedarf hinsichtlich der neuen Regelungen, sodass wir vor der Herausforderung standen, in kurzer Zeit Ressourcen und Kompetenzen für ein entsprechendes Dienstleistungsangebot bereitzustellen.  

Hierbei hat es sich als besonders wertvoll erwiesen, dass in Mannheim auf eine bewährte enge Kooperation aller im Bereich der Fachkräftegewinnung und -qualifizierung relevanten Akteure zurückgegriffen werden konnte. Mit dem Netzwerk der „Fachkräfteallianz Rhein-Neckar“, mit dem „Welcome Center Rhein-Neckar“ und mit den im IQ Netzwerk verbundenen Institutionen konnte so sehr schnell in einen regelmäßigen Austausch eingetreten werden, es konnten Einzelfragen geklärt und Verfahren der effektiven Zusammenarbeit vereinbart werden. Besonders dankbar waren wir für die Schulungsangebote für unsere Mitarbeiter*innen von Expert*innen der Anerkennungsberatung. 

Durch die Bündelung der Kompetenzen aller Kooperationspartner kann die Ausländerbehörde Mannheim den Unternehmen eine bedarfsgerechte Beratung anbieten, die Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland erleichtern und die Integration in den Arbeitsmarkt in Mannheim unterstützen. Dieses Beratungsangebot durch unser Team Erwerbsmigration ist stark nachgefragt und erfolgt derzeit aufgrund der aktuellen Situation in Form von Telefon- und Videokonferenzen.

Obwohl bei den Einreiseverfahren durch die derzeitige Pandemielage erhebliche Einschränkungen bestehen, hat sich das neue beschleunigte Fachkräfteverfahren bereits als erfolgreich erwiesen. So konnten in den letzten zwölf Monaten insgesamt 161 Anträge bearbeitet und Fachkräfte aus unterschiedlichsten Herkunftsländern in vielfältigen Berufsfeldern für Mannheimer Unternehmen gewonnen werden.

Wir freuen uns, auch weiterhin mit dem IQ Netzwerk zusammenzuarbeiten und zum Thema Fachkräfteeinwanderung weitere Verbesserungen zu erreichen.

Ehemalige IQ Teilnehmerin:
Was macht eigentlich… Šejla Hodžić ?

Šejla Hodžić (32 Jahre alt) aus Bosnien-Herzegowina studierte Pharmazie in Tuzla. Nach ihrem Studium arbeitete sie sechs Jahre lang als Apothekerin und entschied sich 2019, nach Deutschland zu kommen, da es in ihrem Heimatland wenig Entwicklungsmöglichkeiten für sie gab.
Sie absolvierte 2020 die IQ-Maßnahme
Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung“ der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg. Die Wahl Deutschlands fiel ihr nicht schwer, da sie als Kind viele deutsche TV-Programme gesehen hatte und dadurch bereits früh die deutsche Sprache lernte. Wie sie zur IQ-Maßnahme kam und was sie seitdem erlebt hat, erzählt sie im Interview: 

Wie sind Sie zu der Maßnahme „Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung für Apotheker*innen“ gekommen?
2019 habe ich die C1-Fachsprachenprüfung bestanden. Aber da war noch eine Herausforderung für mich: die Kenntnisprüfung. Die brauchte ich, damit ich auch hier in Deutschland als Apothekerin tätig sein kann. Eine Bekannte, die ebenfalls Apothekerin war, hatte mir empfohlen, mich für die Maßnahme bei der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg anzumelden. Auf diese Weise bin ich zum Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“ gekommen! Die Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung mit Vollzeitarbeit in der Apotheke war sehr anstrengend, aber mit Hilfe der anderen Teilnehmenden und der Landesapothekerkammer habe ich alles geschafft!  

Was haben Sie dort gemacht bzw. gelernt?
Im Rahmen dieses Kurses haben wir die wichtigsten Punkte der klinischen Pharmazie durchgearbeitet, wie zum Beispiel arzneimittelbezogene Probleme, Besonderheiten bei Patienten mit eingeschränkter Organfunktion wie der Leber oder Niere. Außerdem lernten wir die Arzneimittelanwendung in Pädiatrie und Geriatrie und beschäftigten uns auch mit Besonderheiten bei Schwangeren. Bei dieser Gelegenheit hatte ich das Glück, viele Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen zu sammeln und Empfehlungen auszutauschen, was genauso wichtig für die Kenntnisprüfung ist! Zusammenarbeit, Lernen und Übungen während und nach dem Kurs haben mir sehr geholfen. Es war natürlich besser, als alleine zu Hause zu sitzen und zu lesen. Alles hat dazu geführt, dass ich einige Monate nach dem Kurs, also im Dezember 2020, die Kenntnisprüfung bestanden habe!   

Wie ging es danach für Sie weiter und was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Für mich ging es nach der Qualifizierung sehr gut weiter. Ich habe meine Approbationsurkunde erhalten und arbeite momentan stolz als Apothekerin in einer Apotheke in Besigheim. Für die Zukunft wünsche ich mir noch Weiterbildungen, um mich weiter zu spezialisieren. Ich möchte auch meine Kenntnisse weiter vertiefen und anderen Kolleg*innen helfen, die den gleichen Weg haben. Meiner Meinung nach kann man viel schaffen, wenn man eine gute Unterstützung hat und sich ein festes Ziel setzt.
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Unternehmen: 
Perspektivgeber Clip aus Bad-Cannstatt

Thumbnail-Clip-PerspektivgeberDie Personalmanagerin von Luson Hair, Silke Knoden, begann vor einigen Jahren mit der europaweiten Suche nach Arbeitskräften, weil es in Deutschland immer schwerer wurde, Friseurinnen und Friseure zu finden.
Sie schätzt an den internationalen Mitarbeitenden die Leidenschaft, die diese für den Friseurberuf mitbringen, und auch die verschiedenen individuellen Stärken, die für ein gut funktionierendes und vielfältiges Team wichtig sind. Wie sie neue Mitarbeitende aus dem Ausland im Unternehmen integriert hat, erzählt sie im Interview.
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ikubiz gGmbH:
RKF Standort Karlsruhe feiert ersten Erfolg  

Lange suchte die Firma MM Bauservice Mensur Music aus dem Raum Karlsruhe nach einer passenden Fachkraft im Bereich Fliesen,- Platten- und Mosaiklegung. Das Unternehmen wurde 2009 gegründet und ist unter anderem auf Bodenverlegung jeglicher Art spezialisiert. Als Herr Music vom Fachkräfteeinwanderungsgesetz und den damit verbundenen Möglichkeiten der Fachkräfteeinwanderung erfuhr, dachte er sofort an seinen Bekannten Armin Sabljic in Bosnien und Herzegowina. Herr Sabljic hat dort eine staatlich anerkannte Berufsausbildung zum Fliesen-, Platten- und Mosaikleger absolviert und verfügt über mehrjährige Berufserfahrung in dem Bereich. Herr Music war sich sicher, dass dies der perfekte Mitarbeiter für ihn wäre.  

Über die zuständige Ausländerbehörde stellte Herr Music einen Antrag auf das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach §81a AufenthG. Nach Prüfung aller Unterlagen wurde von Seiten der Anerkennungsstelle eine teilweise Gleichwertigkeit der Qualifikation festgestellt. Die festgestellten Defizite (d.h. Unterschiede zur deutschen Ausbildung) müssen nach Einreise von Herrn Sabljic in einer innerbetrieblichen Qualifizierungsmaßnahme ausgeglichen werden. Herr Sabljic darf währenddessen aber bereits ohne zeitliche Beschränkung arbeiten.  

In diesem Zusammenhang suchte die Fa. MM Bauservice Mensur Music nach Rat bezüglich der Erstellung des Qualifizierungsplans und gelangte an die Regionale Koordinationsstelle Fachkräfteeinwanderung (RKF) in Karlsruhe. Die RKF unterstützte in Kooperation mit dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Karlsruhe durch Recherche und Kontaktaufnahme mit der Arbeitsmarktzulassungsstelle, um die Einhaltung aller Formalitäten sicherzustellen. 

Nach Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit konnte die Ausländerbehörde eine Vorabzustimmung zum Visum ausstellen. Seit dem 8. März 2021 führt Herr Sabljic nun offiziell die betriebliche Qualifizierungsmaßnahme bei der Firma MM Bauservice Mensur Music durch. Die RKF wird das Unternehmen weiterhin in dieser Phase begleiten. 

Text: Vanessa Ferro (ikubiz)

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Anerkennungsberatung:
Beratungsnachweis als Glaubhaftmachung bei Anerkennungsstellen

Bei der Berufsanerkennung müssen antragstellende Personen der zuständigen Anerkennungsstelle in Baden-Württemberg ihre Erwerbsabsicht hier im Bundesland glaubhaft machen. Vielfach haben Behörden hierfür bisher Unterlagen wie eine Interessenbekundung eines möglichen Arbeitgebers bis hin zur Einstellungszusage oder gar einen Arbeitsvertrag gefordert.

Diese Form der Glaubhaftmachung stellt für Antragstellende eine große Hürde dar, da die Identifizierung und die richtige Ansprache möglicher Arbeitgeber sehr komplex sind und Arbeitgeber gerade bei einer noch fehlenden Anerkennung eher zurückhaltend sind.

Im Dezember 2020 wurden das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz Baden-Württemberg sowie das Anerkennungsberatungsgesetz geändert und wesentliche Erleichterungen eingeführt: Seit Anfang des Jahres können die Anerkennungsberatungsstellen einen Beratungsnachweis ausstellen, den die Antragstellenden bei der zuständigen Stelle als Glaubhaftmachung einreichen können.

Text: Hüseyin Ertunç (ikubiz)

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adis e.V., klever-iq: 
Diversity in Unternehmen: „Wortwechsel – leicht gesagt … schwer verstanden“

Seit Mai 2020 begleitet klever-iq das IT-Unternehmen SSC Service GmbH aus dem Landkreis Böblingen zu den Themen Diversity und Antidiskriminierung.
Ziel der Zusammenarbeit mit dem Titel „Wortwechsel – leicht gesagt … schwer verstanden“ ist die Auseinandersetzung mit Diversity-Aspekten im Unternehmen. 

Dabei stehen folgende Fragen im Fokus: Wie kann die Kommunikationskultur im Unternehmen bewusst reflektiert und weiterentwickelt werden? Wann ist ein Witz ein Witz und wann überschreitet er persönliche Grenzen? Welche Rolle spielen dabei Gruppenbildungen und Diskriminierungen? Was macht es schwer, Grenzüberschreitungen anzusprechen und warum kann es hilfreich sein, kritisches Feedback anzuhören und anzunehmen?

klever-iq arbeitete dabei mit zwei SSC-Teams über mehrere Monate zusammen. In moderierten Workshops konnten sich alle Beteiligten zu diesen Fragen austauschen, eigene Erfahrungen einbringen und sich durch Kurzinputs weiterbilden.

In einem der Workshops ging es darum, mit der Methode „Clear the Air“ Spannungen innerhalb eines Teams zu thematisieren. Damit konnten eine Praxis des Zuhörens und ein
Perspektivwechsel eingeübt werden, die von allen als bereichernd empfunden wurden und die Teamkultur über das Projekt hinweg positiv prägten. Für dieses Jahr ist eine Fortsetzung geplant, um das Thema Diversity und Antidiskriminierung weiter in der Organisation als Ganzes zu verankern und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, was das im Berufsalltag bedeutet.

Text: Annette Martucci (adis e.V.)

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BBQ gGmbH:
Erste Erfahrungen aus der RKF-Beratung

Die Regionale Koordinationsstelle Fachkräfteeinwanderung (RKF) in Freiburg hat in der Agentur für Arbeit Freiburg im September letzten Jahres ihre Räumlichkeiten bezogen. Das RKF-Team unterstützt in enger Abstimmung mit dem Arbeitgeber-Service der Agenturen Freiburg, Offenburg und Lörrach Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften aus Drittstaaten. 

Die Anfragen der Arbeitgeber aus den drei Agenturbezirken kommen vorwiegend aus den Branchen Handwerk, Industrie und Gastronomie. Die meisten Fragen beziehen sich auf die Abläufe der Fachkräfteeinwanderung, insbesondere die Aufenthaltsgenehmigungen, das beschleunigte Fachkräfteverfahren, die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und die Pflichten des Arbeitgebers.   

So kam zum Beispiel im November 2020 ein Handwerksbetrieb über den Arbeitgeber-Service Freiburg auf die RKF Freiburg zu. Das Anliegen des Arbeitgebers war die Beratung und Unterstützung bei der Gewinnung von zwei Fachkräften aus Serbien und Bosnien-Herzegowina. Konkret ging es dabei um das beschleunigte Fachkräfteverfahren sowie die Anerkennung der ausländischen Zeugnisse.

Erfreulich ist die positive Rückmeldung dieses Betriebs an den Arbeitgeber-Service, der sehr zufrieden mit der Beratung durch die RKF war. Aufgrund dieser guten Erfahrung wurde die RKF Freiburg von dem Arbeitgeber auch anderen, befreundeten Unternehmen empfohlen.

Text: Olga Kuchendaeva u. Leyla Scherer (BBQ gGmbH)

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CyberForum e.V.:
Neues Projekt im IQ Netzwerk Baden-Württemberg

Bereits von 2013 bis 2018 war CyberForum e.V. operativer Partner im IQ Netzwerk Baden-Württemberg. Wir freuen uns daher sehr, den Träger wieder in unserem Landesnetzwerk begrüßen zu dürfen.

Seit Januar 2021 bietet CyberForum e.V. mit dem Teilprojekt „OpenIT 3.0“ eine Anpassungsqualifizierung im IT-Bereich an. „OpenIT 3.0“ unterstützt Fachkräfte und Akademiker*innen mit einem ausländischen Abschluss beim Einstieg ins Berufsleben in der IT-Branche. Die Teilnehmenden werden in einem modular aufgebauten Qualifizierungs- und Beratungsprozess begleitet, der passgenau an ihrer jeweiligen Situation ausgerichtet ist. Ansprechpartnerin bei „OpenIT 3.0“ ist Tanja Enzmann. Weitere Infos zum Projekt.

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VHS Freiburg:

Brückenmaßnahmen-Start für 2021 verschoben auf 12. April

In Freiburg wurden 2020 zwar alle Fachmodule der Brückenmaßnahme B3 Bildung und Beratung in Präsenz durchgeführt – ein Erfolg in Pandemiezeiten –, allerdings konnte der flankierende C1-Sprachkurs in den abschließenden Wochen nicht fortgeführt werden. Aufgrund der Schulschließungen im Dezember wurden auch die Sprachkurse an der vhs Freiburg gestoppt.

Dies wirkt sich nun auch auf die Brückenmaßnahme 2021 aus. Dadurch dass der begleitende C1-Sprachkurs noch nicht abgeschlossen ist, muss auch die Brückenmaßnahme 2021 aus organisatorischen Gründen verschoben werden. Neuer Starttermin ist nun der 12. April. Interessierte können sich noch bewerben.  

Die Brückenmaßnahme B3 Bildung und Beratung richtet sich an zugewanderte Akademiker*innen mit ausländischen Studienabschlüssen im sozialen, pädagogischen oder psychologischen Bereich. Ziel der Maßnahme ist es, die Kompetenzen der Teilnehmer*innen zu erweitern, damit sie in ihren erlernten Berufen auch in Deutschland arbeiten können.

Am letzten Kurs nahmen 16 Akademiker*innen aus 10 Ländern teil. Auch unter den eingeschränkten Pandemie-Bedingungen haben alle Teilnehmer*innen den Kurs absolvieren können: „Trotz der Corona-Krise haben Frau Kecskeméthy und Frau Bannasch große Anstrengungen unternommen, uns zu stärken und unsere Motivation aufrechtzuerhalten“, sagt Teilnehmer Hüseyin Batagan aus der Türkei. Mehr zu den Erfahrungen der Teilnehmenden der Brückenmaßnahme 2020 können Sie hier lesen.

Text: Silke Bannasch (VHS Freiburg)
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Landratsamt Böblingen, Amt für Migration und Flüchtlinge:
Internationale Wochen gegen Rassismus

Das IQ Teilprojekt MiQNet (Migranten in Unternehmen – Qualifizierungsnetzwerk) hat sich dieses Jahr bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Böblingen mit einer Veranstaltung für Unternehmen beteiligt.
Die Aktionswochen werden vom Amt für Migration und Flüchtlinge des Landkreises Böblingen in Zusammenarbeit mit dem Demokratiezentrum Böblingen koordiniert und finden noch bis zum 28. März statt.  

Pandemiebedingt haben sich einige Formate verändert oder wurden auf das zweite Halbjahr verschoben. Auch das Unternehmensnetzwerktreffen von MiQNet mit dem Thema „Vielfalt ist unser Kapital“ fand am 22.03. online statt. Es wurden Good-Practice-Beispiele zur vielfaltsbewussten Personalführung von den Unternehmen Compart AG und SSC Service GmbH vorgestellt und von der Agentur für Arbeit Böblingen wurde über das Thema Vielfalt in der Verwaltung informiert. Danach hatten die teilnehmenden Unternehmen und Arbeitsmarktpartner die Möglichkeit zum Austausch und zur weiteren Vernetzung.  

Bei der Online-Veranstaltung wurde die Plattform „Landkreis Böblingen bleibt bunt" vorgestellt, auf der sich Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen klar gegen Rassismus und Fremdenhass positionieren. Zu den Initiator*innen der Plattform gehört Harald Grumser, Gründer und Vorstand von Compart AG, der ein engagiertes Mitglied beim MiQNet ist. Er sagt: „Kulturelle Vielfalt bereichert unsere Gesellschaft zum Nutzen aller und ist ein wichtiger Impulsgeber nicht zuletzt für die Innovationsstärke, die dieses Land auszeichnet.“  Mehr Infos zu den Anti-Rassismus-Wochen in Böblingen finden Sie hier.

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Termine in Baden-Württemberg

29.03.2021 Kursstart: Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung für Ärzt*innen der Freiburg International Academy. Ort: Heidelberg, weitere Infos 

21.04.2021 Jobfrühstück mit Vortrag über Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Veranstalter: BIWAQ, Uhrzeit: 10:00 bis 11:30 Uhr, Ort: online, Zielgruppe: Migrant*innen aus Heidelberg, weitere Infos 

29.04.2021 Online-Seminar für Fachkräfte und Unterstützer*innen: Arbeitsrecht und Corona, Veranstalter: adis e.V./mira, Uhrzeit: 10:00 bis 11:30 Uhr, Ort: online, Anmeldung bis 23.04.21: info@mira-beratung.de

19.05.2021 Schutz vor Diskriminierung? – Das Antidiskriminierungsgesetz (AGG) in Deutschland. Veranstalter: CJD Friedrichshafen, Ort: online, Uhrzeit: 10:00 bis 11:30 Uhr, Zielgruppe: Internationale Fachkräfte im In- und Ausland mit Sprachniveau Deutsch B1, Vortragssprache: Deutsch, Anmeldung bis 17.05., weitere Infos

Weitere Termine finden Sie auf unserer Website


Startseite DDT 2021

Deutscher Diversity-Tag am 18. Mai 2021

Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 800 Organisationen am 8. Deutschen Diversity-Tag (DDT) teil und positionierten sich mit über 1600 Aktionen für Vielfalt und Zusammenhalt. Dieses Jahr findet der DDT am 18. Mai digital statt. Das IQ Netzwerk wird wieder mit Aktionen vertreten sein. Auf der Webseite der Charta der Vielfalt können Sie Aktionen anmelden und auch Aktionsideen finden.
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Neue Publikationen

Cover Faltblatt

RKF: Neue Flyer und Infos

Kennen Sie schon die neuen Infomaterialien unserer Regionalen Koordinationsstellen Fachkräfteeinwanderung? Unter www.netzwerk-iq-bw.de/de/rkf.html finden Sie z. B. den passenden Flyer für Ihre Region oder eine Übersicht der RKF-Berater*innen.

Neues Infoportal:
Fachkräfteeinwanderung Baden-Württemberg

Startseite Infoportal Der Prozess der Fachkräftegewinnung aus dem Ausland verläuft erfolgreicher, wenn Unternehmen gut vorbereitet sind und wissen, wo sie schnell und direkt Unterstützung bekommen. Auf unserem neuen Infoportal „Fachkräfteeinwanderung Baden-Württemberg“ informieren wir kleine und mittlere Unternehmen, wie sie Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen können, unter welchen Bedingungen Fachkräfte nach Deutschland einreisen können und wie die berufliche Integration am besten gelingen kann.

Hier geht’s zum Infoportal
Cover IKA Publikation

Neue Publikation der IQ Fachstelle IKA

Die IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung hat die Publikation „Von der Interkulturellen Öffnung zur vielfaltsorientierten Organisationsentwicklung“ veröffentlicht. Unser Teilprojekt klever-iq berichtet darin im Artikel „Von der Interkulturellen zur Diskriminierungskritischen Öffnung  - Grundlagen und Erfahrungen in der Arbeit mit Organisationen des Arbeitsmarktes in Baden-Württemberg“ über ihre Arbeit. Hier geht's zur Broschüre.

Cover Leitfaden

Leitfaden und Handout zu § 16d AufenthG

Die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung hat mit der IQ Fachstelle Einwanderung einen Leitfaden zum §16d des Aufenthaltsgesetzes veröffentlicht. Beratungsfachkräften und Akteuren, die im Kontext des § 16d AufenthG beteiligt sind, gibt er einen Überblick über die Zuständigkeiten und Schnittstellen im Verfahren. Das Handout richtet sich an einreisewillige Fachkräfte und liegt in deutscher und englischer Sprache vor.

Cover IAB Kurzbericht

IAB-Kurzbericht 2, 2021

Im neuen IAB-Kurzbericht kommen die Autor*innen zum Ergebnis, dass sich die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen positiv und nachhaltig auf die Arbeitsmarktintegration auswirkt.
Den Kurzbericht finden Sie hier.

Neue Working Papers der IQ Fachstelle Einwanderung:

Die Fachstelle Einwanderung hat sich in ihren zwei neuen Working Papers mit den Auswirkungen der Corona-Krise und den Eindämmungsmaßnahmen auf die Situation von Neueingewanderten in Deutschland beschäftigt. 

Für das Working Paper 1/2021 Lebenslagen in Krisenzeiten wurden im Herbst 2020 Online-Befragungen mit knapp 4.000 Teilnehmenden durchgeführt. Eine zentrale Erkenntnis: 19,5 % der Befragten, die vor der Krise erwerbstätig waren, waren zum Zeitpunkt der Befragung nicht mehr beim selben Arbeitgebenden tätig wie im März 2020.

In dem Working Paper 02/2021 Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen zeigt Yuliya Kosyakova (IAB) die potenziellen Konsequenzen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen auf.

IQ Logo Fachstelle

Situationsanalyse Pflege

Die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung beleuchtet mit ihrer neuen Publikation „Berufliche Anerkennung von Pflegefachkräften mit einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation – Situationsanalyse aus Sicht des Förderprogramms IQ“, welche Möglichkeiten und Herausforderungen sich aktuell im Kontext der Anerkennung ausländischer Pflegefachkräfte zeigen. Dabei werden auch Gute-Praxis-Ansätze und Handlungsempfehlungen benannt. Hier geht's zur Publikation.
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IQ Netzwerk Baden-Württemberg auf Facebook

Folgen Sie uns auf Facebook und bleiben Sie informiert! Dort können Sie auch das Video unserer Kolleg*innen aus der Anerkennungsberatung in Freiburg sehen. In leicht verständlicher Weise informieren sie darin über ihr Angebot.
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Impressum 

Herausgeber:
Interkulturelles Bildungszentrum Mannheim gGmbH - ikubiz
(Koordinierungstelle des IQ Netzwerkes Baden-Württemberg)
N4, 1
68161 Mannheim

Redaktion: Georgette Carbonilla, Hüseyin Ertunç
Texte: Silke Bannasch, Hüseyin Ertunç, Vanessa Ferro, Šejla Hodžić, Christiane Kruse-Michalowski, Olga Kuchendaeva, Annette Martucci, Leyla Scherer, weitere Texte: Georgette Carbonilla

Fotos: CyberForum e.V., Šejla Hodžić u. Christiane Kruse-Michalowski: privat, Varya Mikayelyan, redaktion93/AdobeStock

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Kontakt: georgette.carbonilla@ikubiz.de
Telefon: 0621 437 73 116
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